Wahlen 2018 Stadt Zürich: Die SP macht Hausbesuche

Seit längerem nutzt die SP Telefonanrufe für ihre Wahlkämpfe (siehe dazu meine früheren Blogeinträge). Mit beachtlichem Erfolg. Nun geht die Partei in der Stadt Zürich einen Schritt weiter: Im Hinblick auf die städtischen Wahlen vom 4. März will die SP Stadt Zürich 2'000 Hausbesuche durchführen. Ich erachte das grundsätzlich als ein vielversprechender Versuch. Der Vorteil gegenüber üblichem Strassenwahlkampf ist aber, dass der Wahlkämpfer weiss, mit wem er gesprochen hat und sinnvollerweise ein entsprechendes Follow-up machen kann. Wie bei den Telefonanrufen sind aber auch hier die Details entscheidend: Wer führt die Besuche durch, wo, wie viele und was wird dabei gesagt? Die Aktion ist sicher kein Selbstläufer, denn Herr und Frau Schweizer sind eher introvertierte Leute. Es braucht ein überzeugendes Konzept. So sollte beispielsweise auch die Parteiprominenz mitmachen. Dies scheint bei der SP Stadt Zürich der Fall zu sein. Selbst die Stadtpräsidentin Corine Mauch liess sich einspannen und hat damit das entsprechende Medienecho ausgelöst.