U.S.-Präsidentschaftswahlen: Warum lagen die Umfragen so daneben?

Für viele bescherte die Wahlnacht vom letzten Dienstag eine grosse Überraschung. Wenn man die Umfragen mit den eigentlichen Resultaten vergleicht, dann fällt auf, dass vor allem der Wähleranteil von Trump stark abweicht. Clinton lag gemäss realclearpolitics im Durchschnitt aller Umfragen vor den Wahlen bei 45.5%, am Wahltag erreichte sie 47.7% der Stimmen. Trump war bei den Umfragen bei 42.2%, vorgestern schaffte er sogar 47.5%. Ich sehe drei mögliche Erklärungsansätze: 1) Gewisse Befragte haben gelogen, 2) die Umfrageinstitute haben die Rohdaten falsch gewichtet, oder 3) es hat während den letzten Tagen eine Bewegung zu Trump gegeben. Wahrscheinlich war es eine Kombination dieser Faktoren. Und im amerikanischen Politsystem können ein paar wenige Prozentpunkte eben einen grossen Unterschied ausmachen. Mehr dazu im Interview auf srf.ch: www.srf.ch/US-Umfragen

Mehr zu den U.S.-Präsidentschaftswahlen gibts auf meinem englischsprachigen Blog: www.campaignanalysis.com

Am nächsten Montag, dem 14. November, orgainsiere ich ein Seminar zu den Lehren aus dem U.S.-Wahlkampf. Mehr Infos gibts hier: www.perroncampaigns.com/seminar