Telefonaktion der SP

Nach dem Erfolg der SP Kanton Aargau vom letzten Wochenende wurde die Telefonaktion der Genossen abermals medial thematisiert. Ich habe während dem Wahlkampf zu den eidgenössischen Wahlen letztes Jahr oft gesagt und bin immer noch dieser Meinung: Wahlkampf via Telefon bringt’s. Wahlkämpfe in der Schweiz sind so unterschiedlich von Wahlkämpfen in den USA wie sie nur sein könnten. Aber trotzdem: Auf Grund des Proporzsystems und der tiefen Stimmbeteiligung braucht es bei Parlamentswahlen in der Schweiz äusserst wenig Stimmen, um kleine Erdbeben auszulösen. Allerdings sind die Details bei einer solchen Aktion entscheidend. Zuerst einmal ist die Anzahl Anrufe entscheidend. Es braucht viele Telefonate. Weiter braucht es Parteipromis, welche bei der Aktion vorangehen, sowie geschulte Helferinnen und Helfer, welche nachziehen. Schliesslich muss eine Partei auch einen Datensatz von affinen Leuten aufbauen, welche man anrufen sollte. In den USA ist dies längst Standard. Dort setzt Hillary Clinton momentan neue Massstäbe betreffend Wahlkampf mit dem iPhone.

Mehr zum Telefonwahlkampf der SP im Artikel im Tages-Anzeiger:
www.perroncampaigns.com/Tagi