Vorwahlen für die Präsidentschaft in den USA

Die Vorwahlen für die Präsidentschaft in den USA ziehen sich bei beiden Parteien in die Länge. Auf der Seite der Demokraten macht Bernie Sanders Hillary Clinton nach wie vor das Leben schwer. Es sieht aber so aus, als wäre Hillary am Schluss die Kandidatin der Demokraten. Um dies zu ändern, müsste Sanders die noch kommenden Vorwahlen nicht nur gewinnen, sondern mit grossem Vorsprung für sich entscheiden. Dies ist unwahrscheinlich, sofern es bei Hillary’s Geschichte rund um den Email-Server zu ihrer Zeit als Aussenministerin nicht zu dramatischen, neuen Entwicklungen kommt.

Auf der Seite der Republikaner scheint alles in der Schwebe. Ein Kandidat braucht 1'237 Delegiertenstimmen, um am Parteikonvent im Sommer als Kandidat der republikanischen Partei nominiert zu werden. Donald Trump liegt zwar vorne, es ist aber nicht klar, ob er sich genügend Delegiertenstimmen sichern kann. Wenn er dies nicht schafft (und nicht mal nahe an die Zielmarke heran kommt), scheint alles offen. Es könnte zum ersten Mal seit Jahrzehnten zu einer sogenannt «brokered convention» kommen, einem Parteitag ohne im vornherein klaren Ausgang.

Mehr dazu in einem Artikel auf srf.ch:
www.srf.ch/news/international/bernie-fordert-hillary-bis-zum-schluss