Give-aways im Wahlkampf

Auch dieses Jahr produzieren und verteilen zahlreiche Parteien und Politiker ein Give-away für ihren Wahlkampf. Was macht ein gutes Give-away aus? Wie ich im Interview mit der Ostschweiz am Sonntag erkläre, bin ich grundsätzlich skeptisch. Die meisten Give-aways sind für mich Geldverschwendung. Die Minderheit der Stimmberechtigen, welche tatsächlich wählen geht, tut dies, um ein politisches Statement zu machen. Im Wahlkampf geht es ergo darum, eine Message zu kommunizieren. Ein Give-away sollte also idealerweise die Botschaft des Kandidaten kommunizieren, oder zumindest etwas mit seinem Profil zu tun haben. Dann sollte es möglichst zielgerichtet an affine Wählerinnen und Wähler abgegeben werden. Schliesslich sollten auch die Kosten im Auge behalten werden. Die meisten Give-aways bringen zu wenig Nutzen für die Kosten, die sie verursachen.

Mehr dazu gibt es im Interview mit der Ostschweiz am Sonntag:
www.perroncampaigns.ch/uploads/files/News-179_15_OstschweizamSonntag_aug23.pdf

Präsidentschaftswahlen USA: Rennen um die Nomination der republikanischen Partei

Das Rennen um die Nachfolge von U.S. Präsident Barack Obama hat begonnen! Auf der Seite der Republikaner bewerben sich mehr als ein Dutzend Kandidaten und eine Kandidatin um die Nomination der republikanischen Partei. Letzte Woche fand die erste TV-Debatte der republikanischen Kandidaten statt.

Der Geschäftsmann, TV-Star und politische Neuling Donald Trump liegt bei den Umfragen an der Spitze. Daran hat sich gemäss den ersten Umfragen, welche nach der TV-Debatte durchgeführt wurden, nichts geändert. Allerdings sind Umfragen, welche Monate vor der Wahl erhoben werden, mit Vorsicht zu geniessen. Sie spiegeln vor allem den Bekanntheitsgrad und die Medienpräsenz der Kandidaten und dienen also in keinerlei Hinsicht als Prognose. Die ersten Vorwahlen finden erst im Februar statt. Die Chancen Trumps, die Nomination tatsächlich zu ergattern, erachte ich als äusserst klein. Trotzdem ist er derjenige geworden, der das Rennen auf republikanischer Seite strukturiert. Die anderen Kandidaten müssen sich entsprechend strategisch positionieren, um nicht unterzugehen. Auf der Seite der Demokraten ist Hillary Clinton (noch) die unangefochtene Kronfavoritin – allerdings durch mehrere Skandale etwas angeschlagen.

Ich habe das Rennen während der letzten Tage ausführlich in der Handelszeitung online sowie in diversen Medien der Westschweiz kommentiert. Hier gibt’s mehr:

www.handelszeitung.ch/politik/donald-trump-dominiert-erste-tv-debatte-825314

www.tdg.ch/monde/ameriques/effet-trump-plane-premier-debat-republicains/story/24815672

http://www.tdg.ch/monde/ameriques/premier-meeting-electoral-clinton-affaires/story/18636571

www.lematin.ch/monde/ameriques/L-effet-Trump-plane-sur-le-premier-debat-des-republicains/24815672/print.html

www.24heures.ch/monde/ameriques/premier-meeting-electoral-clinton-affaires/story/18636571

www.20min.ch/ro/news/monde/story/Hillary-Clinton-doit-regagner-l-initiative-14048707

www.msn.com/fr-ca/actualites/monde/leffet-trump-plane-sur-le-premier-d%C3%A9bat-des-r%C3%A9publicains/ar-BBllA3g

www.24heures.ch/monde/ameriques/effet-trump-plane-premier-debat-republicains/story/24815672

www.lematin.ch/monde/ameriques/Premier-meeting-electoral-pour-Clinton-apres-les-affaires/story/18636571