Gabi Huber und das Management des Rücktritts

„Cool“ ist ein Attribut, welches wohl die wenigsten Politbeobachter und Journalisten im Zusammenhang mit der FDP Nationalrätin Gabi Huber (siehe Bild) verwenden würden. Häufig wurde die Urnerin doch für ihre Medienauftritte kritisiert. Nach 12 Jahren im Nationalrat hatte die Fraktionspräsidentin der FDP letztes Jahr relativ überraschend ihren Rücktritt auf Ende Legislatur bekannt gegeben. Zahlreiche andere Politiker haben Mühe mit dem Managen ihres Abtritts. Nicht selten macht die Partei oder die nachkommende Generation Druck. So gesehen und im Vergleich zu vielen Sesselklebern war der relativ überraschende Rücktritt von Huber (59) eben doch….cool.


Es bleibt ihr historisches Verdienst, Ruhe und Ordnung in eine Fraktion gebracht zu haben, welche noch vor nicht allzu langer Zeit eine schwer zu zähmende Gruppe von Einzelkämpfern war.

Wahlkampf USA 2016

Bei der republikanischen Partei ist es normalerweise so, dass es einen klaren Favoriten für die Nomination gibt. 1988 konnte niemand dem damals amtierenden Vizepräsidenten George H. W. Bush ernsthaft die Nomination streitig machen. 1998 war die Reihe an Bob Dole, 2000 an George W. Bush, 2008 an John McCain (welcher 2000 verloren hatte), 2012 an Mitt Romney (welcher 2008 parteiintern unterlegen war). Es gibt zwar auch bei den Republikanern Vorwahlen, es gewinnt aber fast immer der Favorit. Dieses Mal ist es anders. Das Feld ist total offen und erst noch sehr zersplittert. Mittlerweile gibt es mehr als zehn Kandidaten für die republikanische Nomination. Fast täglich kommen neue dazu. Vorgestern gab nun auch Jeb Bush seine Kandidatur bekannt, heute Donald Trump. Das Rennen ist meiner Meinung nach offen. Mehr dazu in einem Artikel im Blick online:

www.blick.ch/news/ausland/wird-jeb-bush-wirklich-us-praesident-sein-name-ist-sein-groesstes-problem-id3870103.html