Mario Fehr Mann des Tages, Fukushima-Effekt


Mario Fehr ist der Mann des Tages. Er schafft nicht nur die Wahl in den Zürcher Regierungsrat, sondern erreicht auch aus dem Stand den ersten Platz! Er ist im Kanton bestens bekannt, medial präsent, moderat und hat Exekutiverfahrung. Damit hat er die typischen Schwächen von neuen Kandidaten neutralisiert. Im Gegensatz zu den Bisherigen muss er aber keine schwierigen Dossiers oder heiklen Entscheide verteidigen. Dies dürfte alles zu diesem Resultat beigetragen haben.

Der Grüne Martin Graf schafft die Wahl ebenfalls. Der sogenannte Japan-Effekt beziehungsweise Fukushima-Effekt ist dabei sicher nicht der einzige aber ein wichtiger Faktor. Die Medienberichterstattung rund um das Unglück in Japan hat die Prioritäten der Stimmbürger schlagartig verändert. Die Atom- und Umweltthematik ist auf dem Sorgenbarometer nach oben gerutscht. Dies hat sicher geholfen, das grüne Elektorat optimal zu mobilisieren. Die Parallelen zur Wahl von Isaac Reber vor einer Woche in Basel Land sind offensichtlich.

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